Archiv für die Kategorie „macOS“

macOS 10.15 Catalina

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Catalina Installer…wird jetzt als Update in Systemeinstellungen → Softwareupdate angeboten und früher oder später auch automatisch heruntergeladen, aber bevor man es installiert, sollte man sich gründlich vorbereiten. Wer keine Not hat, tut gut daran, mit dem Upgrade zu warten. Unsere erste Empfehlung lautet: nicht vor Ostern 2020.

iOS 13, das mit dem iPhone 11 freigegeben wurde, hatte gravierende Fehler und läuft nach einigen Updates auf Version 13.1.2 immer noch nicht ganz rund, und auch macOS 10.15 macht derzeit erhebliche Schwierigkeiten.

Von zahlreichen Bugs abgesehen bringt es neue Einschränkungen. Ältere Apps, die noch 32-Bit-Code verwenden, bleiben außen vor. Sie laufen einfach nicht, und daran ist nicht zu rütteln. Wer sie braucht, muß ein zusätzliches Startvolume mit einem älteren Betriebssystem verwenden, abwechselnd, oder auf einem anderen Rechner, oder in einer virtuellen Maschine, z. B. mit VMware Fusion. Das ist natürlich sehr umständlich.

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macOS 10.14 Mojave

Donnerstag, 8. November 2018

Seit kurzem gibt es das neue macOS 10.14 Mojave, inzwischen schon aktualisiert auf 10.14.2.

Es läuft eigentlich recht gut, das blanke Entsetzen der ersten Versionen 10.13 ist uns diesmal erspart geblieben.

Trotzdem empfehle ich meinen Kunden, bis Weihnachten bei macOS 10.13.6 High Sierra zu bleiben, wenn es keinen zwingenden Grund für ein Upgrade gibt. Man weiß ja nie.

High Sierra kann man übrigens immer noch aus dem Mac App Store herunterladen, nur über die Suche wird es nicht gefunden, man muß einen direkten Link aufrufen.

+++ Nachtrag im neuen Jahr: Es sieht gut aus, für viele Benutzer könnte es jetzt Zeit für ein Upgrade sein. Gerade bei Hardware (Drucker, Scanner, Grafiktablett) sollte man sich aber genau erkundigen, ob sie mit Mojave kompatibel ist. Immerhin scheinen die beliebten, alten aber bewährten Programmpakete Microsoft Office 2011 (mit letztem Update 14.7.7) und Adobe CS6 (mit Updates auf Photoshop 13.0.6 und entsprechend für seine Kollegen) weiter ohne große Probleme zu funktionieren.

Jetzt aber

Dienstag, 14. August 2018

High Sierra 10.13.6 funktioniert.

Ihr könnt es installieren.

Nächsten Monat kommt „macOS Mojave 10.14“, dann geht das Spiel von vorne los. Aber die Betaversionen von Mojave sind schon weniger doof als die „fertigen“ Versionen von High Sierra. Es gibt Hoffnung.

Mojave wird „MoHAAwee“ ausgesprochen. Auch viele Amerikaner wissen das nicht, wer also unsicher war, wie man Yosemite aussprechen soll (YoSEMMitie), muß kein schlechtes Gewissen haben. Es lebe Kalifornien.

Was ist denn nun mit High Sierra?

Dienstag, 3. April 2018

Apple hat High Sierra (macOS 10.13) letztes Jahr freigegeben. Was ist denn nun? Taugt das?

Die Antwort ist, wie so oft im Leben, kompliziert.

Auf der einen Seite gibt es Dinge, die seit vielen Jahren nicht richtig funktionieren und jetzt vielleicht doch nicht mehr ganz so kaputt sind.

Auf der anderen Seite gibt es ganz neue Dinge, die nicht funktionieren.

Man könnte fast meinen, Apple verdient mit dem iPhone mehr Geld als mit dem Mac.

Was ist denn jetzt das richtige Betriebssystem?

Ich habe allen Kunden gesagt: bitte aktualisiert nicht vor Ostern auf macOS High Sierra. Ostern ist rum… und nun?

Leider muß ich sagen: am besten weiterhin Finger weg. Wer nicht genau weiß, daß sie macOS High Sierra braucht, oder gar einen Mac gekauft hat, der nur damit läuft, fährt auch weiterhin mit Sierra (macOS 10.12.6) besser.

Schade eigentlich.

El Capitan ist noch ganz gut

Montag, 26. September 2016

Gerade hat Apple die neue Version von OS X herausgegeben. Nein, Moment, jetzt heißt es ja macOS – also jetzt ist macOS 10.2 verfügbar und wird im App Store angeboten. Spannend!

Oder etwas zu spannend? Manche Neuerungen sind gewöhnungsbedürftig, ein paar sogar nicht ganz ausgereift. Bis zum Ende des Jahres könnte man da vieleicht noch abwarten.

Aber was tun, wenn man noch ein altes Betriebssystem installiert hat? OS X 10.10 (Yosemite) und älter gehört schon bald in die zweite Liga und bekommt nicht mehr alle Sicherheitsupdates. Wer kann, sollte besser mit aller Vorsicht auf 10.11 aktualisieren. Im App Store wird aber nur noch macOS Sierra angeboten.

Es sei denn, man nimmt die Hintertür. Über diese Web-Seite bietet Apple nämlich noch El Capitan im App Store zum Download an. Auch wer noch nicht aktualisieren möchte, sollte besser jetzt zugreifen, denn wer weiß, wie lange das noch funktionieren wird.

Update: nur Macs, die zu alt für macOS Sierra sind, können noch El Capitan laden. Wenn man im Bekanntenkreis einen Mac hat, der schon einmal El Capitan installiert hat, kann man dort bei Bedarf das Installationsprogramm erneut aus dem App Store laden, und dann kann man einen USB-Stick nach dieser Anleitung vorbereiten, mit dem man auf jedem Mac installieren kann, der OS X 10.11 verträgt.

SOFORT UPDATEN! OS X Mavericks 10.9.2

Dienstag, 25. Februar 2014

MavericksApple hat soeben die Aktualisierung für OS X 10.9 auf 10.9.2 freigegeben. Damit wird insbesondere ein eklatantes Sicherheitsproblem behoben, das seit OS X 10.9.0 besteht und fast alle sicheren Internetverbindungen, die die SSL-Verschlüsselungsfunktionen des Betriebssystems nutzen, unsicher macht. Eine genaue Erklärung liefert Stefan Esser auf heise.de, aber kurz gesagt kann ein privilegierter Netzteilnehmer (die NSA, die Telekom, der Betreiber des Hotel-WLANs) den sicheren Datenverkehr von Safari, Apple Mail, iCloud, (i)Message usw. abhören, einschließlich aller Inhalte und Paßwörter.

Nur Programme, die ihre eigenen SSL-Verschlüsselungsroutinen mitbringen, z. B. Firefox, sind nicht betroffen.

Daher sollten alle Anwender von OS X 10.9.0 oder 10.9.1 sofort auf 10.9.2 aktualisieren, übers Apfelmenü oder mit dem Combo Update von der Apple-Support-Website.

Alle iPhones, iPods und iPads ab iOS 6.0 müssen ebenfalls aktualisiert werden. Leider ist auf dem iPhone 4 und 4S jetzt die Zeit für iOS 6 abgelaufen, denn nur im neuen iOS 7.0.6 ist der Fehler behoben. Lediglich für ältere Geräte, die iOS 7 nicht vertragen (z. B. iPod touch 4. Generation) gibt es eine eigene Version 6.1.6. Auch hier gilt: sofort updaten.

Festplattensoftware des Grauens

Freitag, 1. November 2013

WD SmartWareAls Faustregel gilt: Software, die vom Festplattenhersteller kostenlos mitgeliefert wird, taugt meist nicht viel – aber Western Digital kann noch mehr. Seit Jahren findet sich auf externen WD-Festplatten die Software WD Drive Manager und WD SmartWare. Gerade WD SmartWare hat schon länger für Probleme gesorgt, aber zusammen mit dem neuen OS X 10.9 Mavericks soll die WD-Software sogar in manchen Fällen zum Datenverlust führen.

WD SmartWare ist etwas Ähnliches wie Apple Time Machine, funktioniert nur weniger gut.

WD Drive Manager ist zum einen eine weitgehend sinnlose Statusanzeige und dient zum anderen der Steuerung der „RAID“-Funktion bei externen WD-Festplattensystemen mit mehr als einem Laufwerk. Aber wer ein derartiges „RAID“-System verwendet, sollte ohnehin besser sofort eine neue Festplatte kaufen.

Also weg damit.

 

 

OS X 10.9 und Adobe Creative Suite

Mittwoch, 23. Oktober 2013

MavericksApple hat OS X 10.9 „Mavericks“ freigegeben. 10.8 „Mountain Lion“ war mit 16 EUR schon ausgesprochen günstig, Mavericks ist jetzt im Mac App Store sogar kostenlos zu haben. Im Detail ist es schneller, sicherer und besser, und auch wenn vieles auf den ersten Blick gleich aussieht, darf man sich freuen, daß das Adreßbuch und der Kalender ihre bisherige gestalterische Albernheit abgelegt haben.

Die meisten Programme, die unter OS X 10.8 laufen, sollten sich auch mit 10.9 vertragen, aber es gibt immer ein paar Problemfälle. Deshalb sollte man nie seinen Arbeits-Mac aktualisieren, wenn dringende Aufträge anstehen und kein Ausweichgerät zur Verfügung steht.

Wer noch – verwurzelt in Ursprung und Tradition – mit der Adobe Creative Suite CS5.5 arbeitet, oder gar mit älteren Versionen, sollte dazu vielleicht die offizielle Stellungnahme von Adobe lesen. Demnach funktionieren CS6 und CC (Creative Cloud, die neue Mietversion) uneingeschränkt mit OS X 10.9. Zu früheren Versionen mag sich Adobe nicht so recht äußern, nur für Photoshop mag man eine halbe Hand ins Feuer legen. Vielleicht verständlich, sind ja Illustrator und InDesign selbst bei bestem Wetter scheue Rehe.

Ganz unabhängig davon kann aber die Aktualisierung auf Mavericks dazu führen, daß die Adobe-Programme, mindestens der Creative Suite CS5.5, überhaupt nicht mehr starten: Nach Klick im Dock hüpfen sie nicht einmal. Auch Photoshop ist dann davon betroffen.

Wenn man die Programme im Terminal händisch zu starten versucht, wird ein Fehler -10658 gemeldet.

Das scheint daran zu liegen, daß die Creative Suite nur starten kann, wenn Java installiert ist. Bei der Aktualisierung auf Mavericks wird eine ggf. vorhandene Installation der früher von Apple serienmäßig ausgelieferten Java-Version 6 offenbar entfernt, und die früher übliche automatische Aufforderung zur Installation von Java, die beim ersten Starten der Creative Suite noch auf OS X 10.8 Mountain Lion erschien, kommt auch nicht mehr.

Einmal erkannt, ist das Problem schnell gelöst. Man lädt von Apple die neueste verfügbare Version von Java 6 und installiert sie. Derzeit ist das Java für OS X 2013-005, Apples Fassung von „Java SE 6 1.6.0_65“. Klingt gut, ist gut – jedenfalls startet die Creative Suite CS5.5 wieder. Was will man mehr!

QuarkXPress und Mountain Lion

Dienstag, 2. April 2013

Quark-Logo

QuarkXPress 9 bietet automatische Updates, die sich in den Systemeinstellungen (Quark Update) steuern lassen. Da ist man immer auf dem neuesten Stand. Richtig?

Falsch. Die automatische Aktualisierung bringt z. B. Quark von Version 9.2.1 in zwei Schritten auf 9.3.0 und 9.3.0.2, dann ist Schluß. Für Mountain Lion (OS X 10.8) braucht man aber mindestens die neuere Version 9.3.1, denn ältere  Versionen stürzen auf dem neuen Betriebsystem gerne aus verschiedenen Gründen ab.

Mittlerweile gibt es schon Version 9.5.1 – Quark Update schweigt sich dazu aus.

Da hilft nur eins: Update direkt von der Website herunterladen, aktuell hier. Zum Download muß man sich mit einem „Download-Login“ anmelden. Das ist kostenlos, dient auch zum Download von Demo-Versionen und ist unabhängig vom Kundenkonto bei Quark. Warum so kompliziert? Das weiß nur Quark.

Jedenfalls läuft QuarkXPress 9.5.1 auf Mountain Lion wieder zuverlässig.

Jetzt liegt es an uns.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Steve Jobs war Buddhist.

Das heißt nicht, daß er an Wiedergeburt glaubte, wie BILD schreibt. Aber er wußte, daß wir alle, jeder für sich genommen, kaum der Rede wert sind ohne all die anderen.

Nicht das, was wir haben ist wichtig, sondern unser Beitrag, ob groß oder klein, für eine bessere Welt.

Steves Berufung war es, Technik nicht als Selbstzweck zu entwickeln oder als Instrument für eine Fach-Elite, sondern als Werkzeug für jedermann. Er wollte etwas schaffen, mit dem alle Menschen arbeiten, spielen, gestalten, lernen, reden und sich freuen können.

Wir alle, wie er 2004 in einem Interview sagte, haben unsere Zeit auf dieser Erde nur gemietet. Seine Zeit war kurz, und doch hat er in dieser Zeit soviel geleistet wie nur ganz wenige.

Er hat uns alles gegeben, was er hatte. Es liegt jetzt an uns, etwas daraus zu machen.