Microsofts nächster Internet-Flop: Bing

Microsoft hat angekündigt, die neue Suchmaschine Bing mit großem Tamtam (100 Mio$ Werbebudget) einzuführen.

Das Neue an Bing? Es soll statt Suchergebnissen „Entscheidungen“ liefern. So lautet das Fazit einer aktuellen Videopräsentation zur Einführung. Für ausgewählte Themengebiete sollen redaktionell betreute Inhalte angeboten werden, z. B. Reisen, Restaurants und Shopping.

In Europa möchte man das in meinen Augen bestenfalls drittklassige Shopping-Portal Ciao in Bing integrieren. Das fängt ja gut an.

Microsoft hat mit Powerset eine interessante linguistische Technologie eingekauft, und Bing soll uns deshalb besonders gut verstehen. Das nützt wenig, wenn die angebotenen Ergebnisse weniger treffend sind als bei Google und schlechter redigiert als bei Yahoo.

Viel Glück, Microsoft.