macOS 10.15 Catalina

Catalina Installer…wird jetzt als Update in Systemeinstellungen → Softwareupdate angeboten und früher oder später auch automatisch heruntergeladen, aber bevor man es installiert, sollte man sich gründlich vorbereiten. Wer keine Not hat, tut gut daran, mit dem Upgrade zu warten. Unsere erste Empfehlung lautet: nicht vor Ostern 2020.

iOS 13, das mit dem iPhone 11 freigegeben wurde, hatte gravierende Fehler und läuft nach einigen Updates auf Version 13.1.2 immer noch nicht ganz rund, und auch macOS 10.15 macht derzeit erhebliche Schwierigkeiten.

Von zahlreichen Bugs abgesehen bringt es neue Einschränkungen. Ältere Apps, die noch 32-Bit-Code verwenden, bleiben außen vor. Sie laufen einfach nicht, und daran ist nicht zu rütteln. Wer sie braucht, muß ein zusätzliches Startvolume mit einem älteren Betriebssystem verwenden, abwechselnd, oder auf einem anderen Rechner, oder in einer virtuellen Maschine, z. B. mit VMware Fusion. Das ist natürlich sehr umständlich.

Betroffen sind nebst anderen alten Freunden Microsoft Office 2011 und die bei vielen Grafikern immer noch beliebte Adobe Creative Suite 6. Worauf man nach einem Upgrade verzichten muß, kann man zumindest in macOS 10.14 Mojave leicht herausfinden: Apfelmenü → Über diesen Mac → Systembericht… → Software → Ältere Software liefert eine Liste der Programme, die unter macOS 10.15 Catalina nicht mehr funktionieren.

Bei Microsoft und Adobe bedeutet deshalb der Umstieg auf Catalina meist auch einen Einstieg ins Abo-Modell, nämlich Office 365 und Adobe Creative Cloud. Wer nicht darauf angewiesen ist, mit anderen Anwendern regelmäßig Dateien auszutauschen, kann stattdessen aber vielleicht auch zu den kostenlosen Apple-Apps Numbers, Pages und Keynote wechseln, und sollte sich die hervorragenden Grafik- und Layout-Apps von Serif zumindest einmal anschauen: Affinity Photo, Affinity Designer und das neue Affinity Publisher. Mehr zu Affinity hier.